Die Gastband "Von oben" aus Münster leitete den Abend etwas verspätet mit einem simplen und eingängigen Punkrockgebilde ein und unterhielt das schmal belegte Publikum von ca. 30 Personen. Die Präsenz der weiblichen Bandmitglieder dominierte soundtechnisch sowie optisch: Zwei der drei Mitglieder waren weiblich und da die ganze Band sang, machte sich dies besonders bemerkbar. Vergleichbares passierte auch unter den Instrumenten: Bass und Schlagzeug "unterdrückten" die Gitarre, man hörte sie eher wenig.
Danach folgte die Band "Heroes of Rock".
Die 5 köpfige Crew spielte ein komplexeres Punkrockset, verbunden mit mehr Leadgitarrensounds und englischen sowie deuschen Texten. Ihr Sänger widmete seiner verstorbenen Oma einen Song, sowie auch einen für die Liebenden.
Insgesamt rührte sich das Publikum kaum, abgesehn vom Arm, der das Bier oder die Kippe zum Mund anhob. Dies ist nicht zu verübeln, da sich nahezu keine Stimmung entwickelte, die zum Tanzen oder ähnlichem Einlud. Die Bands genossen trotzdem den eher entspannten Abend und hatten Spaß!


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